DAS ETSCHTAL: von Mattarello bis Mezzolombardo
Gesamtfahrt: 32 km von Trient; notwendige Zeit: halber Tag.

Landkarte


Der obere Teil des Etschtales bietet dem Besucher zahlreiche Befestigungsanlagen an, die zum Teil in den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts die gewaltige und unaufhaltsame Ausdehnung in Richtung Süden vom Grafen Meinhard II. vom Tirol erlebten. Er stellte die Grenze zwischen das Fürstentum und die Grafschaft gerade in Lavis, wo der Fluß Avisio in die Etsch mündet, 15 km nördlich von Trient. Diese Grenze dauerte jahrhundertelang. Nur einige der hier beschriebenen Gebäude sind zu besuchen und so bietet die Tour meistens dem Besucher an, die Gelegenheit einige merkmaligen Orte der Landschaft eines Tales zu entdecken, das in mehreren Stellen von den Menscheneingriffen beschädigt wurde.

Fahren Sie den Ring von Trient und die Staatsstraße Nr. 12 in Richtung Süden, und nach ungefähr 8 km fahren Sie links die Abzweigung ins Dorf Mattarello ein. Bei der Pfarrkirche biegen Sie links und folgen Sie dabei den Straßenbeschilderungen nach Valsorda und nach wenigen hundert Metern auf der rechten Seite der Straße treffen Sie den mächtigen Komplex der Burg Torre Franca. Der starke viereckige Zentralturm wurde im Mittelalter - ungefähr im 11. Jahrhundert - gebaut und seine heutige Erscheinung ist den Renovierungsarbeiten des 16. Jahrhunderts zurückzuführen.

Fahren Sie jetzt rückwärts die Staatsstraße Nr. 12 in Richtung Norden, folgen Sie den Straßenbeschilderungen nach Bozen, und überschreiten Sie so den weiten und unregelmäßigen Vorort im Norden der Stadt Trient. Nach ungefähr 16 km kommen Sie in San Michele all'Adige an. Das Augustinerkloster, dessen Namen das Dorf trägt, wurde 1145 gegründet und wurde um einen Turm errichtet. Dieser Turm wurde von den Grafen von Eppan zur Verteidigung der Straße in Richtung Norden errichtet. Heute ist er Sitz des Museo Provinciale degli Usi e Costumi della Gente Trentina (das Trentiner Volkskundemuseum).

Die Ortschaft Masetto befindet sich 2 km von San Michele entfernt, die Staatsstraße in Richtung Norden entlang. Von hier führt eine Schotterstraße rechts nach ungefähr einem Kilometer zum Castello di Montereale (Königsberg), dessen Zinnentympanon von der Staatsstraße gut sichtbar ist. Die Festung ist heute in Wohnung umgewandelt, und sie bietet jedenfalls die Möglichkeit an, eine weite Talsicht zu genießen.

Fahren Sie hinunter zur Staatsstraße und folgen Sie der Landstraße Nr. 29 auf der anderen Seite der Etsch, erreichen Sie die sogenannte Piana Rotaliana, das flache Gebiet zwischen den Flüssen Etsch und Noce. Das Gebiet ist wegen der Weinberge sehr bekannt. 2 km danach kommen Sie in Mezzocorona an und vom Platz ist es möglich in Castel Firmian, ein Festungsgebäude des Endes des 15. Jahrhunderts, anzukommen. Seine heutige Erscheinung ist manchen Renovierungsarbeiten des 18. Jahrhunderts zu verdanken. Oberhalb des Palastes sieht man die Überreste von Castello di San Gottardo in einer riesigen Höhle im Abhang des Berges. Die Höhle namens corona verleiht dem Dorf ihren Namen. Die Burg San Gottardo wurde im 12. Jahrhundert errichtet, im 15. Jahrhundert in Eremitage umgewandelt und im späten 18. Jahrhundert verlassen. Sie können nach 40 Minuten Gehwegs die Überreste durch einen schweren Pfad erreichen. Der Pfad beginnt vor dem Tor von Castel Firmian und dringt dann in den Wald ein.

Erreichen Sie die Staatsstraße Nr. 43 "des Nonstals" und so kommen Sie schnell im Dorf Mezzolombardo an. Durch via Dante und Piazza Dalpiaz können Sie zum Castello della Torre (Schloß Turm) aussteigen. Das Castello della Torre ist ein interessanter Gebäudekomplex, der im 16. Jahrhundert um einen Turm des 15. Jahrhunderts gebaut wurde.


Torre Franca
San Michele
Montereale
Castel Firmian
San Gottardo
Castellello della Torre

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