TRIENT |
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Die Tour führt zur Besichtigung der wichtigsten befestigten in Trient sich befindenden Gebäude und zwingt daher den Besucher in der überwiegenden Renaissancestruktur der Stadt auf der Suche nach den Spuren eines Verteidigungsgefüges. Dieses Gefüge war vor den Renovierungseingriffen des 15. und 16. Jahrhunderts viel sichtbarer als heute. Ausgangspunkt ist jedenfalls das Castello del Buonconsiglio. Es faßt eindrucksvoll schon in den Teilungen seiner westlichen Vorderseite die wichtigsten Ereignissen der städtischen Entwicklung zusammen: Beispiele dafür sind der große Rundturm, die Erscheinungen vom Castelvecchio des 13. Jahrhunderts, die Gewandheit des Eingriffs des 15. Jahrhunderts, die starke Genauigkeit des Magno Palazzo des 16. Jahrhunderts. Im Schloß befinden sich das Museo Castello del Buonconsiglio Monumenti e Collezioni provinciali und das Museo Storico in Trento (historisches Museum in Trento). Auf dem Hügel des Schlosses herben sich einige Türme, die wie das Schloß in dem Mauerring miteingeschlossen sind. Der Mauerring wurde in dem 2. Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts von dem Bischof Friedrich von Wangen bauen lassen. Im Süd-Osten gibt es den Torre dell'Aquila (Adlerturm) mit seinen wertvollen Fresken der Monaten und den Torre del Falco (Falkenturm). Beide sind im Mauerring des Schlosses miteingeschlossen. Im Nord-Westen befindet sich der Torre Verde (grüner Turm) mit der mit Flachziegeln gedeckten Spitze. Der Torre Verde tauchte schon bis 1858 direkt in die Etsch. Vom Schlossestor hinausgehend, erreichen Sie durch via San Marco, via Manci una via Roma das westliche Ende der Mauer und Sie können den Torre Wanga (Turm Wanga) bewundern, der vom 13. Jahrhundert und lange zum Schutz der Brücke auf der Etsch blieb. Gehen Sie dann in via Prepositura bis zum Santa Maria-Maggiore-Platz und dann rechts in die Santa Margherita-Straße, die zum gleichnamigen Tor-Turm des 13. Jahrhunderts führt. Gehen Sie rechts hinter die Kirche Santa Maria Maggiore des 16. Jahrhunderts und gehen Sie die via Cavour entlang. Sie können so ein anderes mächtiges Gebäude, den mit Steinen und Ziegeln gebauten Torre della Tromba (Trompeteturm) sehen. Die Straße führt dann in den Domplatz. Hier baut die Reihenfolge des Torre Civica (Stadtturms), Palazzo Pretorio (Prätoren Palais) und Castelletto dei Vescovi mit dem Torre di San Romedio (Turm San Romedio) das romanische Bild des Platzes wieder. Der Platz ist heute in seinen Erscheinungen vielleicht wie er im Laufe des 13. Jahrhunderts, zum größten Teil dank der 1963 geführten Restaurierung und Wiederherstellung, war. Im Palazzo Pretorio befindet sich das Museo diocesano (Diözesanmuseum) und die römischen Überreste des "Porta Veronensis" unter dem Platzturm. Nun gehen Sie hinter den Torre Civica, rechts über die via San Vigilio, via Garibaldi und via Mazzini zum Piazza di Fiera (Jahrmarktplatz). Hier sieht man einen Teil der Ringmauer des 13. Jahrhunderts. Man kann auch den Torrione von Madruzzo sehen. Der Torrione ist ein halbrundes Gebäude, das am Ende des 16. Jahrhunderts zum Schutz des südlichen Tors errichtet wurde. Außerhalb des Stadtzentrums, in via Sanseverino neben dem städtichen Stadion, gibt es zum Schluß den imposanten Palazzo delle Albere. Er ist ein befestigtes von vier in den Winkeln stehenden Türmen versehenes Schloß des 16. Jahrhunderts, mit den Rustika-Grundmauern und dem Graben. Es ist heute Sitz einer Abteilung des Museo d'Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto. |
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